Gehhilfen (Stöcke)

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Ein Gehstock kommt zum Einsatz, um Menschen mehr Sicherheit bei der Fortbewegung zu geben – besonders nach einem Unfall oder bei körperlichen Beeinträchtigungen.

Gehstock-Anwendung: Was sind Gehstöcke und wo werden sie eingesetzt?

Ein Gehstock kommt zum Einsatz, um Menschen mehr Sicherheit bei der Fortbewegung zu geben – besonders nach einem Unfall oder bei körperlichen Beeinträchtigungen. Er lässt sich sowohl auf der Straße als auch zu Hause einsetzen. Gehstöcke können aus unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Stahl, Holz, Carbon oder Leichtmetall bestehen und sind in der Regel höhenverstellbar. Zudem gibt es sie in speziellen Ausführungen für Rechts- und Linkshänder zu kaufen. Damit die Gehstöcke gut in der Hand liegen, verfügen viele Modelle über einen anatomisch ausgeformten Griff. Am Ende der Gehhilfe ist ein flexibler Gummipuffer angebracht, der dafür sorgt, dass der Gehstock auch auf unebenen Flächen stets sicher und stabil aufliegt. Im Winter sollte die Gehhilfe mit speziellen Stockpuffern ausgestattet werden, um einer möglichen Rutschgefahr vorzubeugen. Für optimalen Halt auf vereisten Untergründen sorgen unter anderem die nützlichen Krückenkapseln mit ausfahrbaren Spikes.

Was für Gehstöcke gibt es?

Das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung listet zwei Gruppen von Gehstöcken auf: einfache Gehstöcke und Gehstöcke mit einem anatomischen Handgriff. Die Produkte der ersten Gruppe kommen bei Patienten zum Einsatz, die Gehhilfen nur für einen zeitlich begrenzten Zeitraum benutzen müssen – zum Beispiel, wenn sie sich ein Bein gebrochen haben. Ein Gehstock der zweiten Kategorie hingegen eignet sich für Personen, die aufgrund einer Gehbehinderung o. ä. auf eine dauerhafte Unterstützung in Form einer Gehhilfe angewiesen sind, um sich besser fortbewegen zu können.

 

Gehstöcke gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen für Damen, Herren und Senioren zu kaufen. Neben den klassischen Modellen existieren zudem auch ganz spezielle Varianten wie zum Beispiel Gehstöcke mit Sitzfläche oder mit integrierter Beleuchtung. Äußerst praktisch für unterwegs ist ein Gehstock, der sich leicht zusammenfalten und platzsparend im Gepäck verstauen lässt. Für Personen, die mehr Sicherheit beim Laufen und Stehen benötigen, bieten sich Gehstöcke an, die mit drei bis fünf Füßen ausgestattet sind (sogenannte Mehrfußgehhilfen). Wer einen aktiven Lebensstil pflegt, kann sich einen Gehstock mit nützlichem Schrittzähler kaufen. Sie möchten unterwegs nie mehr von einem plötzlich einsetzenden Regenschauer überrascht werden? Dann leistet Ihnen ein Gehstock mit eingebautem Regenschirm sicherlich sehr gute Dienste.

 

Beim Kauf eines Gehstocks sollte darauf geachtet werden, dass der Handgriff stets dem individuellen Bedarf des Benutzers angepasst ist. Es existieren drei unterschiedliche Griff-Formen: Fritzgriff (klassische Form), Derbygriff (geschwungene Form mit abgerundeter Spitze), Fischergriff bzw. anatomischer Griff (breite Form zum Ablegen der Hand). Gehstöcke mit Fritz- oder Derbygriff lassen sich – im Gegensatz zu solchen mit Fischergriff – beidhändig nutzen. 

Gehstöcke mit Fritzgriff (Fritzstock)

Die Bezeichnung „Fritzstock" geht auf den Preußenkönig Friedrich II. zurück, der im Alter einen Gehstock mit abgewinkeltem Handgriff („Fritzgriff“) beim Gehen benutzte. Moderne Gehstöcke – aber auch Sparzier- und Wanderstöcke – sind heutzutage recht häufig mit dieser klassischen Griff-Form ausgestattet.

Gehstöcke mit anatomischem Griff (Fischergriff)

Gehstöcke, die über einen ergonomischen Griff verfügen, sind sowohl in einer Ausführung für die rechte Hand als auch in einer Version für die linke Hand erhältlich – zum Beispiel der Gehstock mit anatomischem Griff von Ossenberg. Im Gegensatz zu einfachen Gehstöcken haben diese Gehhilfen zwei entscheidende Vorteile: Zum einen liegt ein Gehstock mit einem breiten und ergonomisch gestalteten Griff, welcher der Form einer menschlichen Handinnenfläche nachempfunden ist, deutlich besser in der Hand als ein Modell mit herkömmlichem Handgriff. Auf der anderen Seite können sich Menschen, die Gehstöcke mit einem anatomischen Griff benutzen, mit der ganzen Hand auf der Gehhilfe abstützen. Sie entlasten dabei ihr Handgelenk und können sich deutlich besser fortbewegen.

Gehstock zum Falten

Zusammenklappbare Gehstöcke eignen sich für all diejenigen, die ihren Gehstock immer bei sich tragen möchten, um im Notfall sofort auf ihn zurückgreifen zu können. Solch ein Gehstock zum Klappen lässt sich ganz unkompliziert im Gepäck mitnehmen und ist damit nicht nur auf Reisen ein überaus praktischer Begleiter. Im Kino, in der Oper, beim Essen im Restaurant oder an anderen stark frequentierten Plätzen können mitgeführte Gehhilfen oftmals hinderlich sein. Im Gegensatz zu starren Gehstöcken ist ein faltbarer Gehstock jedoch im Fall der Fälle schnell und einfach zusammengelegt und in der Tasche verstaut.

Gehstock auf welcher Seite benutzen?

Ein Gehstock sollte immer auf der gesunden Seite des Körpers getragen werden. Ist also die linke Körperhälfte beeinträchtigt oder schmerzt das linke Bein, wird die Gehhilfe mit der rechten Hand benutzt und umgekehrt. Manche Patienten sehen in ihrer Gehhilfe allerdings einen Ersatz für ihr verletztes Bein und neigen dann dazu, den Gehstock auf der beeinträchtigten Seite zu tragen. Von solch einer Verwendung ist jedoch definitiv abzuraten: Wenn ein Mensch seinen rechten bzw. linken Fuß nach vorn setzt, schwingt gleichzeitig sein linker bzw. rechter Arm mit. Wird ein Gehstock nun auf der falschen Körperseite benutzt, dann läuft die Person schief und hat Schwierigkeiten, sich normal fortzubewegen.

Gehstock wie benutzen?

Damit ein Gehstock seinen Benutzer auch tatsächlich bei der Fortbewegung unterstützt, gilt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Vor der ersten Verwendung der Gehhilfe ist es wichtig, diese optimal an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers anzupassen. Neben der richtigen Höhe des Gehstocks und einem bequemen, handlichen Griff benötigt das Hilfsmittel auch unbedingt einen rutschfesten Stockpuffer (Krückenkapsel), damit Stürze vermieden werden.

 

Beim Laufen sollten Sie darauf achtgeben, dass die Gehhilfe stets gemeinsam mit dem verletzten Bein nach vorn bewegt wird. Wenn nötig, kann das Körpergewicht dabei auf den Gehstock verlagert werden. Um Treppen gefahrlos hinaufsteigen zu können, fassen Sie mit einer Hand an das Treppengeländer und nehmen Ihren Stock in die freie Hand. Mit dem gesunden Bein wird dann der erste Schritt ausgeführt. Müssen Sie hingegen eine Treppe hinuntersteigen, so setzten Sie das verletzte Bein immer gemeinsam mit dem Gehstock auf die Stufen.

Was kosten Gehstöcke?

Der Preis für einen Gehstock hängt vom Modell und den verwendeten Materialien ab. Relativ günstige Gehstöcke sind teilweise bereits unter 10 Euro käuflich zu erwerben. Vor dem Kauf sollten Sie jedoch folgendes bedenken: Ein Gehstock dient – wie sein Name schon sagt – dazu, dem Benutzer das Gehen zu erleichtern. Für Menschen, die nur hin und wieder auf dieses Hilfsmittel angewiesen sind, reichen einfache Gehstöcke sicherlich vollkommen aus. Wer seinen Gehstock aber aus medizinischen Gründen den ganzen Tag über benutzen muss – beispielsweise nach einem Unfall oder aufgrund einer körperlichen Einschränkung –, sollte unbedingt auf ein qualitativ hochwertiges Modell zurückgreifen. Obwohl deutlich teurer in der Anschaffung, lohnt sich solch ein Gehstock aber langfristig gesehen und im Hinblick auf die körperliche Gesundheit ganz erheblich.

Gibt es Gehstöcke auf Rezept?

Gehstöcke gelten als medizinische Hilfsmittel und können bei bestimmten Indikationen ärztlich verordnet werden. Bei der Ausstellung eines Rezepts muss der Arzt nachvollziehbar darlegen, warum die Gehhilfe für den Patienten medizinisch notwendig ist. Die Bewilligung des Hilfsmittels fällt dann in den Bereich der Krankenversicherung, welche die Verordnung des Arztes anhand bestimmter Kriterien noch einmal genau überprüft.

 

Verordnet werden können alle Produkte, die im Hilfsmittelverzeichnis mit einer sogenannten HMV-Nummer (Hilfsmittelnummer) aufgeführt sind. Bis auf einen geringen Eigenanteil, der sich auf 5 bis maximal 10 Euro beläuft, werden die Kosten von der jeweiligen Krankenversicherung übernommen. Möchte der Arzt hingegen eine Gehhilfe verordnen, die nicht im Verzeichnis aufgeführt ist, so muss er seinem Rezept eine ausführliche Begründung beifügen, damit die Krankenkasse die Kosten für das Hilfsmittel später übernimmt. Möchten die Kassen aus bestimmten Gründen die Kosten nicht erstatten, so kann der Patient Widerspruch gegen den Bescheid einlegen.

Wo gibt es Gehstöcke zu kaufen?

In der Regel arbeiten die gesetzlichen Krankenversicherungen mit bestimmten Sanitätshäusern zusammen, welche die verordneten Hilfsmittel an die Patienten abgeben. Oftmals sind sie aber auch in Apotheken erhältlich.

 

Sie möchten sich Ihren Gehstock lieber selber kaufen oder bevorzugen ein ganz bestimmtes Produkt? In unserem Onlineshop finden Sie zahlreiche Modelle namhafter Hersteller. Abgerundet wird unser umfangreiches Sortiment an Gehstöcken durch nützliches Zubehör wie Krückenkapseln oder Stockhalter.